
Seelsorge in der Kinderonkologie im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Freiburg
"Tränen trocknen und nach Hoffnung suchen" - Ein Bericht von Jens Terjung

Sorgen teilen können, nicht wegrennen, nach Hoffnung suchen, Fragen stellen dürfen, miteinander schweigen, weinen, Tränen trocknen, lachen, freuen, beten und vieles mehr – das konnte die Mutter des krebskranken Kindes in dieser Zeit der Seelsorge erfahren.
Grundsätzlich ist der Bedarf an Seelsorge in der Kinderklinik sehr groß und ich erlebe immer wieder, dass die Menschen (Eltern, Kinder, Angehörige wie auch das Personal) sehr aufgeschlossen und dankbar für die Begleitung sind.
Seit März 2006 habe ich neben meiner regulären halben Stelle noch ein spendenfinanziertes Deputat inne. Die Stiftung
Kranke Begleiten hat dabei geholfen, die Finanzierung in den ersten Jahren auf den Weg zu bringen. Zugleich war es für andere Spender ein wichtiges Signal in Hinblick auf das Interesse und die Mitverantwortung der Landeskirche bei diesem Projekt. Mittlerweile steht die Finanzierung vollständig auf eigenen Beinen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass der Förderverein für krebskranke Kinder e. V. sich seit vielen Jahren bereit erklärt, die halbe Personalstelle für die Aufgaben der Seelsorge weiter zu finanzieren. Dadurch kommt die Seelsorge in der Kinderklinik mehr Kindern und ihren Eltern zugute und ist als eigener, verlässlicher und klinikunabhängiger Ansprechpartner vor Ort.
Meinen herzlichen Dank an diejenigen, die die Arbeit der Krankenhausseelsorge mit ihrer Spende unterstützen. Ihre Spende ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den kranken Menschen und ihren Angehörigen.
