
Start ins Leben von der kleinen Stella
Frühgeborenen-Intensivstation Uniklinik Heidelberg

„Kurz nach dem Notruf, betrat ich das Zimmer von Uta K. (*Name geändert), die mich zu zutiefst aufgewühlt empfing. Sie erzählte mir von Stella (*Name geändert), deren Geburt sich trotz aller eingeleiteten Maßnahmen nicht mehr aufhalten ließ und die viel zu früh geboren mit einem Gewicht von 540 g, beatmet und mit einer Hirnblutung auf der Frühgeborenen-Intensivstation lag.
Dasein, aushalten und zuhören
Die Ängste der Mutter waren groß, ob ihre Tochter überleben würde. Sie durchlief eine emotionale Achterbahn, von Verzweiflung zu Ratlosigkeit, wie es wohl weitergehen würde. Denn eine Geburt in dieser frühen Schwangerschaftswoche kann auch bei einem Überleben des Kindes große Risiken und Beeinträchtigungen mit sich bringen. Ich war da, um das Unfassbare mitauszuhalten, zuzuhören, das Gefühlschaos zu sortieren. Mir war wichtig, alle Gedanken mitzudenken, den Blick auf die langen bangen Wochen und Monate in der Klinik zuzulassen, aber auch die Hoffnung zu geben, dass alles gut werden würde. Ich versprach, wiederzukommen und am selben Tag noch auf der Intensivstation nach Stella zu schauen.
Dankbarkeit und Freude
Seither kam ich regelmäßig bei ihr und ihrer Mutter vorbei. Ich sah sie kämpfen, durchhalten und wachsen, erlebte Fortschritte und Rückschritte, Höhen und Tiefen, Bangen und Hoffen, segnete sie vor ihrer ersten Darm-OP am 15. Lebenstag und vor ihrer Entlassung. Ich sah Stella trinken, lachen, schlafen, freute mich mit ihrer Mutter darüber, dass sie nach und nach agiler und größer wurde, und dass die Blutung im Gehirn ohne nennenswerte Beeinträchtigungen kompensiert werden konnte. Für jeden Schlauch und Zugang, der entfernt werden konnte, für jedes Gramm, das sie zunahm, waren wir dankbar.
Endlich nach Hause
Gerade in der Corona-Krise, die es den Eltern nicht erlaubte, gemeinsam am Bett des Kindes zu stehen, war Uta K. immer wieder froh, mich als Gesprächspartnerin zu haben. Nach über vier Monaten Klinikaufenthalt und einer zweiten OP war es dann soweit: Stella durfte mit ihrer Mama endlich nach Hause – als fröhliches kleines Mädchen und mit Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. Da sie weiterhin engmaschig vom sozial-pädiatrischen Team der Kinderklinik begleitet und betreut wurde, blieb auch mit mir der Kontakt erhalten. So freue ich mich sehr, dass Uta K. immer wieder auch bei mir vorbeikommt, um mich an der Entwicklung ihres Kindes teilhaben zu lassen. Mittlerweile wiegt Stella mehr als 4 kg – ein großes Wunder, wenn ich an ihren Geburtstag zurückdenke, und ein wunderbarer kleiner Mensch!
„Frau Zimmermann-Schwarz war mir in dieser schweren und anstrengenden Zeit eine echte Stütze – und ist es heute noch. Ich bin sehr dankbar, dass sie als Klinik-Seelsorgerin mit einem offenen Ohr und ihrer einfühlsamen und herzlichen Art für mich da war!“ sagt Uta K. „Es ist unheimlich wichtig und hilfreich, dass es solche Angebote wie die eines Klinikseelsorgers gibt. Für Patienten und Angehörige gleichermaßen eine unverzichtbare Hilfe, mit den Anforderungen des Krankenhausaufenthalts und den emotionalen Herausforderungen zurechtzukommen.“
Dasein, aushalten und zuhören
Die Ängste der Mutter waren groß, ob ihre Tochter überleben würde. Sie durchlief eine emotionale Achterbahn, von Verzweiflung zu Ratlosigkeit, wie es wohl weitergehen würde. Denn eine Geburt in dieser frühen Schwangerschaftswoche kann auch bei einem Überleben des Kindes große Risiken und Beeinträchtigungen mit sich bringen. Ich war da, um das Unfassbare mitauszuhalten, zuzuhören, das Gefühlschaos zu sortieren. Mir war wichtig, alle Gedanken mitzudenken, den Blick auf die langen bangen Wochen und Monate in der Klinik zuzulassen, aber auch die Hoffnung zu geben, dass alles gut werden würde. Ich versprach, wiederzukommen und am selben Tag noch auf der Intensivstation nach Stella zu schauen.
Dankbarkeit und Freude
Seither kam ich regelmäßig bei ihr und ihrer Mutter vorbei. Ich sah sie kämpfen, durchhalten und wachsen, erlebte Fortschritte und Rückschritte, Höhen und Tiefen, Bangen und Hoffen, segnete sie vor ihrer ersten Darm-OP am 15. Lebenstag und vor ihrer Entlassung. Ich sah Stella trinken, lachen, schlafen, freute mich mit ihrer Mutter darüber, dass sie nach und nach agiler und größer wurde, und dass die Blutung im Gehirn ohne nennenswerte Beeinträchtigungen kompensiert werden konnte. Für jeden Schlauch und Zugang, der entfernt werden konnte, für jedes Gramm, das sie zunahm, waren wir dankbar.
Endlich nach Hause
Gerade in der Corona-Krise, die es den Eltern nicht erlaubte, gemeinsam am Bett des Kindes zu stehen, war Uta K. immer wieder froh, mich als Gesprächspartnerin zu haben. Nach über vier Monaten Klinikaufenthalt und einer zweiten OP war es dann soweit: Stella durfte mit ihrer Mama endlich nach Hause – als fröhliches kleines Mädchen und mit Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. Da sie weiterhin engmaschig vom sozial-pädiatrischen Team der Kinderklinik begleitet und betreut wurde, blieb auch mit mir der Kontakt erhalten. So freue ich mich sehr, dass Uta K. immer wieder auch bei mir vorbeikommt, um mich an der Entwicklung ihres Kindes teilhaben zu lassen. Mittlerweile wiegt Stella mehr als 4 kg – ein großes Wunder, wenn ich an ihren Geburtstag zurückdenke, und ein wunderbarer kleiner Mensch!
„Frau Zimmermann-Schwarz war mir in dieser schweren und anstrengenden Zeit eine echte Stütze – und ist es heute noch. Ich bin sehr dankbar, dass sie als Klinik-Seelsorgerin mit einem offenen Ohr und ihrer einfühlsamen und herzlichen Art für mich da war!“ sagt Uta K. „Es ist unheimlich wichtig und hilfreich, dass es solche Angebote wie die eines Klinikseelsorgers gibt. Für Patienten und Angehörige gleichermaßen eine unverzichtbare Hilfe, mit den Anforderungen des Krankenhausaufenthalts und den emotionalen Herausforderungen zurechtzukommen.“
